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Maria Happel & Sona MacDonald Maria Happel

Die in Deutschland geborene Schauspielerin und Regisseurin wurde in Hamburgs Bühnenstudio Hedi Höpfner ausgebildet, zählt seit Jahren zum Ensemble des Wiener Burgtheaters und eines Berliner Ensembles, feierte als Regisseurin Erfolge am Schauspielhaus Bochum, den Festspielen Reichenau,
wo sie als Akteurin und Komponistin tätig war. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit zahlreichen bekannten Regisseuren zusammen. Neben ihrer Tätigkeit am Theater ist sie auch erfolgreiche Film- und Fernsehdarstellerin. Das Multitalent spielt Orgel und Klavier und ist ausgebildete Mezzosopranistin Sängerin und schlüpfte mehrfach in die Rolle der Edith Piaf und hat für ihre Tätigkeiten zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

 

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Sona MacDonald

Gebürtige Wienerin, aufgewachsen in den USA. Ausbildung in London (LAMDA), Wien und USA.
Die Stationen ihrer Schauspiel-Laufbahn waren die Freien Volksbühne Berlin, Schiller-Theater Berlin, Bayerisches Staatsschauspiel München, Salzburger Festspiele, Schauspiel- haus Wien u.v.m. Seit 2005 ist Sie am Theater in der Josefstadt und seit 2013 gastiert sie am Wiener Burgtheater.

Parallel zur Bühnenkarriere ist sie als Sängerin und in zahl- reichen Fernsehproduktionen erfolgreich. Mit Spatz und Engel brilliert Sona MacDonald zusammen mit Maria Happel zur Zeit im Wiener Burgtheater. Sie erhielt durch ihre Erfolge zahlreiche Auszeichnungen wie z.B. den Nestroy-Preis.

 

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Johann Strauss Sohn (1825–1899)

Johann Strauss debütierte 1844 mit seiner eigenen Tanzkapelle im Casino Dommayer, welche rasch, auch in Konkurrenz zu seinem Vater, Ruhm erlangte. Seine Konzertreisen, zuerst innerhalb Österreichs, aber bald durch ganz Europa und in die USA, trugen dazu bei, seinen Ruf zu verbreiten. Durch seinen Kontakt zu Jacques Offenbach entdeckte er die Operette. Mit Werken wie „Die Fledermaus“ und „Der Zigeunerbaron“ führte er die Zeit der Goldenen Wiener Operette zum Höhepunkt.

 

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Nico Dostal (1895–1981)

Am 27. November 1895 wurde Nico Dostal in Korneuburg nahe bei Wien geboren. Sein eigentlicher Vorname lautete Nikolaus Josef Michael. Die Lehrjahre absolvierte er in Klosterneuburg
bei Professor Goller. Er studierte zuerst Kirchenmusik, war später tätig als Kapellmeister in Innsbruck, St. Pölten, Czernowitz, lebte von 1946 bis 1954 in Wien und danach in Salzburg. Er widmete sich von da an der Unterhaltungs-, Schlager- und Filmmusik, bevor er fast nur noch Operetten schrieb. Berühmtheit erlangte er im Jahre 1933 mit seiner Operette Clivia in Berlin. Weiter erfolgreiche Werke folgen wie ‚Die Vielgeliebte‘, ‚Die ungarische Hochzeit‘ oder ‚Zirkusblut‘. Insgesamt 18 Operetten entsprangen seiner Hand.

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Carl Millöcker (1842–1899)

Carl Joseph Millöcker wurde bereits mit 16 Flötist im Theater in der Josefstadt unter Franz von Suppé. Auf dessen Empfehlung wurde er 1864 als Theaterkapellmeister an das Thalia-Theater in Graz engagiert. In gleicher Eigenschaft kam er 1866 an das Harmonie- theater in Wien. Danach war er kurze Zeit am deutschen Theater in Pest tätig. Dort hatte u.a. seine dreiaktige Operette Die Fraueninsel Premiere. Im Jahre 1869 wurde er als Zweiter Kapellmeister ans Theater an der Wien berufen, bis ihm der Erfolg des Bettelstudenten 1883 ermöglichte, als freischaffender Komponist zu leben. Während dieses Zeitraums schrieb er außer einer großen Anzahl von Possenmusiken eine Reihe von Operetten.

 

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Univ. Prof. Uwe Theimer

Univ. Prof. Uwe Theimer erhielt seine musikalische Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben und an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien. 
Theimer war Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben, Leiter des Chorus Viennensis, Korrepetitor an der Wiener Staatsoper und musikalischer Assistent
von Karl Böhm, Lorin Maazel und James Levine
bei den Salzburger Festspielen. 
Er ist Studienleiter an der Volksoper Wien,
gibt weltweit Konzerte als Liedbegleiter und Dirigent und leitet Meisterkurse sowie Gastvorträge an Hochschulen und Colleges in Japan und in den USA. 
Auch ist er Professor an der Universität für Musik in Wien. Außerdem dirigierte er an verschiedenen Opernhäusern und bei Sommerfestspielen. 
Theimer ist Mitbegründer der Wiener Strausskapelle und der Wiener Walzersolisten sowie
erster Dirigent des Wiener Opernballorchesters und des Vienna Classic Symphony Orchestra.

 

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Wiener Opernballorchester

Das Wiener Opernballorchester setzt sich aus Musikern der Bundestheaterorchester, vorwiegend der Volksoper Wien, zusammen. 
Seit 1982 leitet Univ. Prof. Uwe Theimer das Orchester und dirigiert seit 2004 auch den Ball der Wiener Kaffeesieder.

 

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Divertimento Viennese

Das Orchester hat sich unter der Leitung von Vinzenz Praxmarer neben der klassischen Wiener Tanzmusik auf die legendären Hits der roaring 1920‘s und swinging 30‘s spezialisiert und bringt diese ausschließlich in Originalarrangements zur Aufführung. Mit Temperament, Virtuosität und untrüglichem Gespür
für den musikalischen Puls dieser Ära besticht das Divertimento Viennese sein Publikum im In- und Ausland und konnte sich seit seiner Gründung im Jahre 1998 als eines der beliebtesten Ballorchester Österreichs etablieren. Im April 2016 feiert das Orchester mit KS Angelika Kirchschlager seine Debütkonzerte mit Werken jüdischer Exilkomponisten.

 

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Vinzenz Praxmarer

Der künstlerische Leiter des Divertimento Viennese Vinzenz Praxmarer war Assistent vielen berühmten Dirigenten u.a. von Franz Welser-Möst, Kirill Petrenko, Bertrand de Billy u. a. am Theater an der Wien, bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra national de Lyon und der Nederlandse Opera Amsterdam. Sein Debüt als Operndirigent feierte er 2006 beim Lehár Festival Bad Ischl, dem er sechs Jahre lang als musikalischer Leiter verbunden blieb. Weitere Debüts folgten: Wiener Volksoper, Festival Oper Klosterneuburg, Landestheater Bregenz, Theater St. Gallen, Theater Bern, Wiener Staatsoper (Kinderoper), Opéra national de Paris. Im Mai 2016 gibt er sein Debüt am Theater an der Wien in der Kammeroper.

 

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Paul Schweinester

Die Spielzeit 2015/16 eröffnete er am Royal Opera House London. Weitere Stationen dieser Saison sind der Palacio de Musica Madrid und der Goldene Saal im Musikverein Wien. Im Anschluss folgen Debüts am Opernhaus von Montpellier und bei den Bregenzer Festspielen. Im Sommer 2016 kehrt er zu den Salzburger Festspielen zurück. Neben dem Operngesang hat sich Paul Schweinester zusammen mit dem Divertimento Viennese auf die Gesangsschlager der 1920er und 30er Jahre spezialisiert.

 

 

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Tanzschule Elmayer-Vestenbrugg

Die traditionsreiche Tanzschule ist seit vielen Jahren für die Eröffnung des Balls der Wiener Kaffeesieder sowie vieler anderer renommierter Traditionsbälle verantwortlich.
Seit genau 95 Jahren ist „der Elmayer“ im Palais Pallavicini der größte Jugendtreffpunkt Wiens. Lebenslange Freundschaften, Bekanntschaften und Verbindungen beginnen in dieser ebenerdig gelegenen, mit modernster Technik ausgestatteten Wiener Institution. Erfolgreich geleitet wird sie seit dem Jahr 1987 von Prof. Dkfm. Thomas Schäfer-Elmayer.

 
Wiener Ball - Unesco Weltkulturerbe